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Massage

Massage

 

Unter Massage versteht man allgemein die Ausübung von Druck- und Zugreizen auf die Haut und die darunter liegenden Gewebe (Unterhautfettgewebe, Faszien, Muskeln, Sehnengleit- und Verschiebegewebe, Bänder und Gelenkkapseln). Die Reize werden in der Regel durch die Hand des Behandelnden, in Einzelfällen aber auch über bestimmte Geräte ausgeübt.

Massagen bewirken eine örtliche Freisetzung bestimmter durchblutungsfördernder Stoffe (z. B. Histamin) und eine Veränderung des Ionenmilieus (z. B. Entschlackung) durch die Verschiebung von Gewebsflüssigkeit. Über Nervenreflexe wird eine zusätzliche Fernwirkung auf innere Organe, das Gefäßsystem und den Stoffwechsel erzielt.

 

In der Abteilung für Massage des Rehazentrums Bad Eilsen arbeiten 22 erfahrene Masseure und medizinische Bademeister, die eine Vielzahl unterschiedlicher Massagetechniken und -anwendungen bereithalten:

 

Klassische Massage 

Kombinationsmassage

Bindegewebsmassage 

Fußreflexzonenmassage

Marnitz-Massage 

Manuelle Lymphdrainage

Kolonmassage

 

 

Klassische Massage

 

Die Klassische Massage besteht aus der Kombination mehrerer Massagegrifftechniken (Streichungen, Knetungen/Walkungen, Zirkelungen/Friktionen, Klopfungen, Vibrationen), die aus medizinischer Indikation überwiegend mit der Zielrichtung einer Muskeldetonisierung (Muskelentspannung) durchgeführt werden.

 

Im Rehazentrum Bad Eilsen wird die klassische Massage sowohl als Großmassage (z.B. Schulter/Nacken und Rücken/Gesäß) als auch in Form der Ganzkörpermassage (zusätzlich Beine und Arme) angeboten. Für die Behandlung stehen moderne, elektrisch individuell verstellbare Therapieliegen zur Verfügung.

 

 

Kombinationsmassage nach Schoberth

 

Bei der Kombinationsmassage werden mehrere Massagetechniken in einer Sitzung eingesetzt. Das Verfahren wurde von Prof. Schoberth eingeführt. Es verbindet die Klassische Massage, die Stäbchen-Massage sowie die Vacuum-Massage und endet mit der so genannten Kryotherapie (Eisabreibung).

 

Bei der Stäbchenmassage handelt es sich um eine intensive Behandlung kleiner Areale. Die Vacuum-Massage arbeitet im Gegensatz zu den übrigen Techniken nicht mit Druck auf das Gewebe, sondern mit Unterdruck. Durch die Vacuum-Massage wird das Gewebe gelockert und Verklebungen werden gelöst.

 

 

Bindegewebsmassage

 

Bei der Bindegewebsmassage wird mit Fingerstrichen die verdichtete, verhärtete und zumeist schmerzhafte Haut und Unterhaut bezüglich Verformbarkeit, Dehnbarkeit, Abhebbarkeit und Konsistenz verbessert.

 

Das Einsatzgebiet umfasst zum Beispiel schmerzhafte Veränderungen der Körperdecke in Narbengebieten, arthrotische Gelenke, vegetative Beschwerden, Migräne oder auch Durchblutungsstörungen.

 

 

Fußreflexzonenmassage

 

Die Fußreflexzonenmassage ist eine therapeutische Beeinflussung des menschlichen Organismus durch eine gezielte manuelle Behandlung der am Fuß vorhandenen, mit inneren Organen, Funktionssystemen sowie anderen Strukturen des menschlichen Körpers korrespondierenden Gewebsbezirken.

 

Die Anwendungsgebiete sind vielfältig und umfassen zum Beispiel Haltungsschäden, Cervikal- u. Lumbalsyndrom, muskuläre Verspannungen, Bewegungseinschränkungen der Gelenke, Verdauungsbeschwerden (z. B. Oberbauchsyndrom, Meteorismus, Obstipation), Hämorrhoiden, funktionellen Zyklusstörungen, chronischer und akuter Schnupfen, Sinusitis oder  Kopfschmerzen verschiedener Art und Genese.

 

 

 

Marnitz-Massage ("Schlüsselzonenmassage")

 

Die Marnitzmassage wurde von Dr. H. Marnitz entwickelt und gilt als komplexes Therapiekonzept für verschiedene Erkrankungen des Bewegungssystems. Die Behandlungsaufbauten orientieren sich dabei an typischen reflektorischen Veränderungen (sog. Schlüsselzonen) bei Schmerzzuständen an den Bewegungsorganen.

 

Der Marnitz-Therapeut behandelt sehr langsam. Er setzt zunächst Techniken der klassischen Massage ein, arbeitet dann aber überwiegend mit Friktionen oder einfach mit lang anhaltendem, dehnendem Druck.

 

 

 

Manuelle Lymphdrainage (MLD)

 

Bei der Manuellen Lymphdrainage handelt es sich um eine Sonderform der Massage. Im Vergleich zur klassischen Massage werden überwiegend sanft streichende Griffe eingesetzt. Durch die Kompression der Lymphbahnen und die Anregung der Kontraktion der größeren Lymphgefäße wird der Lymphabfluß gefördert. Die Vasomotorik wird angeregt.

 

Nach manueller Therapieeinleitung kann ggf. auf eine maschinelle Entstauung (Jobst, Lymphomat) übergegangen werden. Im Anschluss an die Behandlung wird die behandelte Extremität in der Regel bandagiert.

 

 

 

 

Kolonmassage

 

Die Kolonmassage hat das Ziel einer manualtherapeutischen Einflussnahme auf den Tonus der Darmmuskulatur. Durch mechanische und reflektorische manuelle Reizung kann die Darmperistaltik normalisiert werden.

 


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