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Einleitung Elektrotherapie

Was für den Laien zunächst bedrohlich klingt, ist nichts anderes als eine sehr effektive und völlig ungefährliche Form der Heilbehandlung mit Hilfe elektrischen Stroms.

Die Behandlung erfolgt durch direkte Einwirkung des elektrischen Stroms auf den Körper.

Man verwendet niederfrequente Gleich- (Galvanisation) oder Wechselströme (Faradisation) zur Reizung oder Beruhigung von Muskeln und Nerven sowie hochfrequente Wechselströme zur Wärmebehandlung in den Körpertiefen.

Bei der Kurzwelle handelt es sich beispielsweise um eine Hochfrequenztherapie mit 27,12 MHz. Sie wird eingesetzt, um Schmerzzustände bei degenerativen Gelenkerkrankungen, entzündlich-rheumatische Erkrankungen sowie oberflächlich gelegene Schmerzquellen zu behandeln.

Der zu behandelnde Körperteil wird zwischen kreisförmige Plattenelektroden oder Weichgummi-Elektroden gebracht. Hierbei wird insbesondere das subkutane Fettgewebe stark erwärmt.

Alternativ gibt es die Behandlung im so genannten Spulenfeld mit ringförmig angebrachten Elektroden (Monode, Minode) oder flügelähnlich angebrachten Elektroden (Diplode). Die jeweilige Auswahl der Spule erfolgt nach der Größe des zu behandelnden Gebiets

Beim Elektrogalvanischen Vollbad oder auch Stangerbad, handelt es sich um ein so genanntes hydroelektrisches Vollbad mit 36-37°C warmem Leitungswasser, durch das ein konstanter Gleichstrom geleitet wird. 

Neben den positiven Wirkungen des warmen Vollbades führt der Gleichstrom zu einer Hyperämie (verstärkte Durchblutung) und einer Analgesie (Aufhebung bzw. Minderung des Schmerzgefühls).

Das Wasser umschließt als großflächige Elektrode den gesamten Körper, so dass die Behandlung insbesondere zur Therapie räumlich ausgedehnter Schmerzzustände geeignet ist.

Das Elektrogalvanische Vollbad kommt z.B. bei Lumbalgien, Lumboischialgien und Arthrosen der großen Gelenke zum Einsatz.

Durch eine Vielzahl individueller Schaltmöglichkeiten kann im schmerzhaften Bereich eine höhere Stromdichte erreicht werden, wodurch eine gezielte Behandlung möglich ist.

Je nach Indikation können Elektrogalvanische Teilbäder, Traktion, Exponentialstrom, Interferenzstrom oder Ultraschall verordnet werden.


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